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Trotz großem Kampfgeist und einer starken Leistung in der Schlussphase mussten sich die Gaimersheimer Wölfe am vergangenen Samstag knapp mit 28:29 geschlagen geben. Unter schwierigen Voraussetzungen zeigte das Team jedoch Moral und hielt die Partie bis zur letzten Minute offen.
Bereits vor dem Anpfiff standen die Zeichen nicht ideal: Krankheitsbedingte Ausfälle schwächten den Kader erheblich, zudem konnte unter der Woche kein einziges Training absolviert werden. Um überhaupt spielfähig zu sein, mussten gleich vier Akteure aus der zweiten Mannschaft aushelfen.
Der Start in die Partie verlief entsprechend holprig. Die Wölfe kamen schwer ins Spiel und fanden im Angriff zunächst kaum Mittel, um die gegnerische Abwehr entscheidend zu durchbrechen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit stabilisierte sich das Gaimersheimer Spiel deutlich. Mit einer nun wesentlich kompakteren Defensive legte das Team in der 29. Minute eine kurze Torserie hin und ging erstmals mit 16:15 in Führung. Maßgeblichen Anteil daran hatte Volo Dutka, der seine Gefährlichkeit in der Nahwurfzone mehrfach unter Beweis stellte. Mit einem ausgeglichenen Spielstand von 16:16 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Keiner der beiden Mannschaften gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Auf Gaimersheimer Seite überzeugte insbesondere das Torhüterduo Robert Schneider und Florian Pinschmidt, das mit mehreren starken Paraden die Wölfe im Spiel hielt und wichtige Gegentreffer verhinderte.
In den letzten Minuten fehlte jedoch die letzte Konsequenz, um das Spiel noch zu drehen. Die wohl größte Chance bot sich in der 59. Minute, als Kapitän Florian Najc vom Siebenmeterpunkt den Ausgleich auf dem Wurfarm hatte. Der Ball fand jedoch nicht den Weg ins Netz.
So blieb am Ende eine denkbar knappe und unglückliche 28:29-Niederlage. Trotz der Enttäuschung kann Gaimersheim auf die gezeigte Leistung aufbauen – besonders angesichts der schwierigen personellen Situation und des großen Einsatzes bis zur letzten Sekunde.
Für die Gaimersheimer Wölfe spielten:
Schneider (TW), Pinschmidt (TW), Najc (6/4), Dutka (5), Haye (4), Hüttel (3), Lauer (2), Kronester (2), Mannel (2), Mayer (2), Tkac (1), Badenbach (1), Wittmann, Hoffmann