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Die Handballer des TSV Gaimersheim haben am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel in Dachau-Karlsfeld eine bittere Niederlage einstecken müssen. Trotz eines starken Beginns und einer Halbzeitführung reichte es am Ende nicht zum erhofften Erfolg. Die Hausherren setzten sich knapp mit 27:26 durch.
Gaimersheim startete konzentriert und spielfreudig in die Partie. Mit kompakter und aggressiver Abwehrarbeit hielten sie die Gastgeber früh auf Abstand. Nach 20 Minuten führten die Gäste verdient mit 8:4. Ein Garant für die starke Anfangsphase war Torwart Florian Pinschmidt, der mehrere wichtige Siebenmeter parierte und seine Mannschaft damit im Spiel hielt. Zur Halbzeit lagen die Gaimersheimer knapp mit 12:11 vorne.
Doch nach dem Seitenwechsel kam der Bruch: Die Dachau-Karlsfelder fanden nun vermehrt Lösungen gegen die zuvor stabile Defensive und konnten sich Tor um Tor absetzen. Auch die lautstarke Unterstützung der Heimfans tat ihr Übriges, um die Gastgeber nach vorne zu treiben. Im Angriff verloren die Gaimersheimer hingegen zunehmend ihre Durchschlagskraft und knüpften nicht mehr an die Torgefährlichkeit der ersten Hälfte an.
Erst in der Schlussphase bäumten sich die Gaimersheimer Wölfe noch einmal auf. In der 52. Minute kämpften sie sich auf 20:22 heran und weckten Hoffnung auf eine Wende. Doch trotz aller Bemühungen gelang es ihnen nicht mehr, das Spiel zu drehen. Am Ende stand eine 27:26-Niederlage zu Buche.
Trainer Frederik Lauer zeigte sich nach Abpfiff entsprechend enttäuscht: "Der nötige Kampfgeist hat am Ende gefehlt, weshalb wir zwei wichtige Punkte aus der Hand gegeben haben."
Für die Gaimersheimer Wölfe spielten:
Schneider R. (TW), Pinschmidt F. (TW), Vierthaler L. (7), Rasche J. (6), Gineiger L. (5), Wittmann J. (3), Kürzinger M. (3), Hüttel J. (1), Schweiger T. (1), Mayer A., Kronester L., Mannel T., Najc F.