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Nach der Niederlage gegen Eichstätt und dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz standen die Gaimersheimer Wölfe unter Druck. Die intensive Trainingsarbeit unter der Woche zahlte sich aus - in Schrobenhausen zeigten die Wölfe am Sonntag eine überzeugende Reaktion.
Von Beginn an starteten die Wölfe mit viel Biss in die Partie in Schrobenhausen. Aggressiv in der Abwehr und mit konsequentem Rückzugsverhalten setzten sie früh ein Zeichen. Zwar versuchten die Gastgeber immer wieder, mit schnellem Tempospiel nachzulegen, doch Gaimersheim behielt die Kontrolle und konnte sich zunächst leicht absetzen. Zur Halbzeitpause stand eine knappe, aber verdiente 22:20-Führung auf der Anzeigetafel.
Auch im zweiten Durchgang ließen die Wölfe nicht nach. Sie hielten das Tempo hoch und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich auf drei bis vier Treffer aus. Maßgeblichen Anteil daran hatte erneut Lucas Vierthaler, der mit starken 13 Toren bester Werfer der Partie war und seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis stellte. In den Schlussminuten wurde es zunehmend lauter in der Schrobenhausener Halle. Zwar zeigten die Gastgeber einen unbedingten Siegeswillen und forderten in den letzten fünf Minuten noch einmal alles von den Wölfen, doch der Erfolg war nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Am Ende stand ein verdienter 41:44-Auswärtssieg für Gaimersheim.
Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung deutlich spürbar. Trainer Frederik Lauer zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Leistung und dem wichtigen Erfolg im Abstiegskampf.
Für die Gaimersheimer Wölfe spielten:
Schneider R. (TW), Pinschmidt F. (TW), Vierthaler L. (13/4), Haye J. (6), Lauer F. (6), Hüttel J. (5), Rasche J. (4), Najc F. (3), Schweiger T. (3), Kronester L. (3), Kürzinger M. (1), Gineiger L.
