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Samstagabend, 18:00 Uhr, Edeka Ballsporthalle Gaimersheim. Eigentlich Anwurf, praktisch aber erst fünf Minuten später – wir wollten der Spannung einfach ein bisschen mehr Zeit zum Aufbauen geben. Gegner: DJK Eichstätt. Stimmung: bestens. Nervosität: überschaubar. Tore: reichlich.
Der TSV Gaimersheim II eröffnete den Torreigen stilecht nach 16 Sekunden – Katrin Legl hatte offenbar keine Lust auf langes Abtasten. Eichstätt konterte, wir konterten zurück, Eichstätt wieder... kurz gesagt: Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her, bei dem beide Abwehrreihen eher auf „Unterhaltungsmodus" gestellt waren.
Erste Halbzeit: Wir können das auch spannend
Nach gut zehn Minuten stand es 6:6 – ausgeglichen und fair. Doch dann fanden unsere Mädels langsam Gefallen daran, Tore am Fließband zu produzieren.
Besonders erwähnenswert:
• Aiyana Reinhardt, die den Siebenmeterpunkt behandelte wie ihr Wohnzimmer.
• Malena Menzel, die zuverlässig dort auftauchte, wo der Ball rein musste.
• Katrin Legl, die Tore sammelte wie andere Bonuspunkte beim Einkaufen.
Zur Pause führten wir mit 19:17 – knapp, aber verdient. Und wichtig: Alle noch da, alle motiviert, alle mit Puls.
Zweite Halbzeit: Jetzt aber richtig
Nach dem Seitenwechsel schaltete der TSV Gaimersheim II einen Gang hoch. Innerhalb weniger Minuten wurde aus „knapp" ein solides Polster. Eichstätt kämpfte tapfer, vor allem Jana Schmidtner und Clara Schrödel hielten ihr Team mit sehenswerten Treffern im Spiel.
Spätestens beim Stand von 32:24 war klar: Wenn wir das noch hergeben, dann nur, weil wir plötzlich kollektiv beschließen, Handball neu zu erfinden. Spoiler: Haben wir nicht.
Schlussakkord mit Sahnehäubchen
Den Schlusspunkt setzte Katrin Legl zum 34:29. Ein würdiger Abschluss eines Spiels, das alles hatte: Tempo, Tore, Timeouts, Siebenmeter, eine 2-Minuten-Strafe zur Erinnerung daran, dass Handball auch weh tun darf.
Fazit
✔ Heimspiel
✔ Sieg
✔ 34 Tore
✔ Keine Verletzten
✔ Gute Laune auf und neben dem Feld
So darf ein Samstagabend aussehen.
Wir bedanken uns bei der DJK Eichstätt für ein faires Spiel und bei allen Fans für die Unterstützung.
Nächste Woche dann wieder: Handball mit Herz
