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Am Ende stand für die Handballerinnen des TSV Gaimersheim eine 33:27-Niederlage bei der HSG Straubing 2008 auf der Anzeigetafel. Doch das Ergebnis wird dem Auftritt der Wölfinnen am Sonntagabend im Turmair-Gymnasium nur bedingt gerecht. Über weite Strecken zeigte der TSV eine kämpferische Leistung, ließ sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen und hielt gegen einen heimstarken Gegner phasenweise gut dagegen.
Der Start in die Partie verlief holprig. Straubing legte vor und nutzte die Fehlwürfe im Gaimersheimer Angriff aus. Nach zehn Minuten lagen die Wölfinnen mit 4:0 zurück, ehe Stefanie Tittmann den Bann brach und den ersten Treffer für die Gäste erzielte. In der Folge fand Gaimersheim besser ins Spiel, stabilisierte die Abwehr und arbeitete sich Tor um Tor heran. Beim 5:5 in der 15. Minute schien das Spiel kurzzeitig zu kippen.
Doch Straubing antwortete mit Würfen aus dem Rückraum und Pässen an den unüberwindbaren Kreis. Zur Pause lag der TSV mit 16:12 zurück – ein Rückstand, der angesichts des Spielverlaufs durchaus aufzuholen schien. Auch nach dem Seitenwechsel bewies Gaimersheim Moral. Immer wieder verkürzten Aiyana Reinhardt und Stefanie Tittmann den Abstand, doch näher als vier Tore kam der TSV nicht heran.
Der TSV Gaimersheim verlässt Straubing im Schneegestöber mit Minusgraden trotz der Niederlage mit breiter Brust. Die Mannschaft hat Moral, Tempo und Widerstandskraft gezeigt und sich nie aufgegeben. Wer so auftritt, wird in der Bezirksliga noch für Überraschungen sorgen – die Punkte kommen.
