TSV Gaimersheim zeigt Moral trotz Niederlage in Metten

Newsdatum: 28.02.2026

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Mit großem Kampfgeist, aber am Ende ohne Punkte kehrte der TSV Gaimersheim vom Auswärtsspiel bei der SSG Metten zurück. Das Team unterlag mit 34:42 (13:21).

Die Partie begann aus Gaimersheimer Sicht ungünstig. Metten nutzte jede Unsicherheit in der TSV-Defensive konsequent aus und zog auf 8:4 (6.) davon. Die Gastgeberinnen agierten im Tempospiel effizient und fanden immer wieder Lücken in der Abwehr der Gäste.

Katrin Legl behielt vom Siebenmeterpunkt die Nerven und sorgte mit zwei ersten Treffern für den Anschluss. Beim 14:6 (11.) war der Rückstand erstmals deutlich. Eine Auszeit in der 19. Minute brachte etwas Stabilität ins Spiel der Wölfinnen. Franziska Matheis, Stefanie Tittmann und Aiyana Reinhardt übernahmen Verantwortung. Dennoch ging es mit einem 13:21-Rückstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Gaimersheim ein anderes Gesicht. Die Mannschaft spielte mutiger nach vorne und suchte konsequent den Abschluss. Reinhardt erwies sich als treffsichere 7-m-Akteurin und verwandelte alle fünf Siebenmeter souverän. Beim 33:30 (50.) war der TSV plötzlich wieder in Schlagdistanz. Tittmann und Matheis setzten wichtige Akzente, auch Theresa Kraus brachte frischen Schwung ins Angriffsspiel. In dieser Phase zeigte sich die große Moral der Gäste, die sich trotz des deutlichen Pausenrückstands nicht aufgaben.

Doch immer wenn Gaimersheim verkürzte, fand Metten die passende Antwort. In der entscheidenden Phase zwischen der 52. und 55. Minute setzten sich die Gastgeberinnen erneut ab. Zu einfache Gegentore nach schnellen Gegenstößen verhinderten die mögliche Aufholjagd.

Auch wenn das Endergebnis mit 34:42 deutlich ausfiel, kann der TSV Gaimersheim auf der kämpferischen Leistung der zweiten Halbzeit aufbauen. 21 erzielte Tore und 21 Gegentore, also ein Unentschieden, in der zweiten Hälfte zeigen das Potenzial der Mannschaft. Verbesserungsbedarf besteht vor allem im Abwehrverbund und im Rückzugsverhalten. 42 Gegentore sind in der Bezirksliga schlicht zu viel, um auswärts zu bestehen.

Dennoch: Die Moral stimmt, die Offensive funktioniert – nun gilt es, die Defensive zu stabilisieren.