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In der ersten Heimpartie der Saison musste sich der TSV Gaimersheim am Samstagabend klar mit 28:40 gegen die HSG Straubing 2008 geschlagen geben. Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten die Gastgeberinnen ihre gute Leistung nicht über die gesamte Spielzeit halten. Eine schwache Abwehr und zahlreiche technische Fehler führten dazu, dass Straubing sich schon in der ersten Halbzeit einen komfortablen Vorsprung erarbeitete, den die Gaimersheimerinnen bis zum Schlusspfiff nicht mehr aufholen konnten.
Ausgeglichenes Anfangsviertel
Das Spiel begann vielversprechend. Beide Teams schenkten sich nichts und lieferten sich zu Beginn einen spannenden Schlagabtausch. Nach den ersten fünf Minuten stand es 4:4, und die Partie war noch völlig offen. Doch in der Folge zeigte sich die erste Schwäche der Gastgeberinnen. Ab der 15. Minute verlor der TSV Gaimersheim zunehmend den Zugriff auf das Spiel. In der Abwehr gab es immer wieder Lücken, die von den Straubingerinnen konsequent genutzt wurden. Im Angriff häuften sich technische Fehler und ungenutzte Torchancen, die das Team von Trainerin Sabrina Müller und Uwe Enger teuer zu stehen kamen.
Straubing zieht davon
Die HSG Straubing 2008 nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt aus und setzte sich in der ersten Halbzeit mit 14:22 deutlich ab. Besonders die schnelle Spielweise und die präzisen Anspiele auf Außen sowie den Kreis waren kaum zu stoppen. Die Gaimersheimerinnen fanden keine Antwort auf das Tempo der Straubingerinnen und mussten mit einem enttäuschenden 8-Tore-Rückstand in die Kabine gehen.
Kommende Rückstand nicht aufzuholen
Mit dem Wiederanpfiff baute die HSG Straubing ihren Vorsprung weiter aus. In der 35. Minute stand es bereits 14:26. Besonders zwei Spielerinnen der Gäste, die die Hälfte der Tore für ihre Mannschaft erzielten, konnte der TSV Gaimersheim nicht in den Griff bekommen. Ein paar wenige Male gelang es den Gaimersheimerinnen, Druck aus dem Rückraum zu erzeugen und die Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden, doch die Torhüterin der HSG Straubing erwischte einen glänzenden Tag und entschärfte die meisten Versuche.
Umstellung ohne Erfolg
Die Gaimersheimerinnen versuchten, mit einer defensiveren Abwehr das Ruder herumzureißen, doch die Umstellung brachte nicht den gewünschten Erfolg. Tor um Tor zog die Mannschaft von Trainer Thomas Exner davon. Letztlich stand am Ende ein deutliches 28:40 auf der Anzeigetafel.
Fazit und Ausblick
„Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht und zu wenig Druck auf den Gegner ausgeübt", resümierte TSV-Trainerin Sabrina Müller nach dem Spiel. „Im Angriff haben wir unsere Chancen nicht genutzt und in der Abwehr haben wir oft die nötige Kompaktheit vermissen lassen. Es gilt, das Zusammenspiel zu verbessern und im nächsten Spiel mehr Fokus und Disziplin zu zeigen."
Für den TSV Gaimersheim heißt es nun, die Fehler zu analysieren und die Motivation für das kommende Spiel zu stärken. Die nächste Chance auf einen Sieg gibt es bereits am kommenden Samstag, wenn der TSV auswärts auf die HSG Schwabkirchen trifft.