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In einem packenden Bezirksliga-Duell der Frauen sicherte sich die 1. Damenmannschaft des TSV Gaimersheim einen knappen, aber hochverdienten 30:29-Heimsieg gegen den TSV Indersdorf. Besonders bemerkenswert ist, dass das Hinspiel in Indersdorf noch mit 15:31 verloren worden war.
Nach einem zunächst schwierigen Start kämpften sich die Gastgeberinnen eindrucksvoll zurück und zeigten vor heimischem Publikum große Moral. Die Partie begann ausgeglichen, doch zur Halbzeit lagen die Gaimersheimerinnen mit 11:15 im Rückstand. Besonders die Gäste um Torjägerin Ramona Kacar, die insgesamt 12 Tore erzielte, machten der TSV-Abwehr zu schaffen. Doch im zweiten Durchgang drehte das Team von Trainer Uwe Enger und Sabrina Müller auf. Vor allem Franziska Matheis (7 Tore) und Katrin Legl (3 Tore, alle drei Siebenmeter verwandelt) trieben die Heimmannschaft an.
In der Schlussphase entwickelte sich ein echter Krimi. Gaimersheim lag meist knapp in Führung, doch Indersdorf blieb stets gefährlich und glich mehrfach aus. Erst in den letzten Minuten setzten sich die Gaimersheimerinnen mit zwei Toren ab. Stefanie Tittmann sorgte mit ihrem Treffer zum 30:28 für die vermeintliche Entscheidung, ehe Indersdorf noch einmal verkürzte.
Die TSV-Damen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung mit starken Beiträgen von Nathalie Wittmann (4 Tore), Aiyana Reinhardt (5 Tore) und Katharina Werner (3 Tore). Die Defensive stand im zweiten Abschnitt deutlich stabiler, was letztlich den Unterschied ausmachte.
Mit diesem Sieg zeigt der TSV Gaimersheim, dass in der Bezirksliga mit ihm zu rechnen ist, und geht mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Begegnungen.